John Wayne ist der Inbegriff des
Western-Darstellers und prägte das raubeininge und für das Genre typische Cowboy-Bild. In zahlreichen Filmen, an denen er während seiner fünfzig jährigen Karriere als Schauspieler, Produzent und Regisseur mitwirkte schaffte er den Mythos John Wayne, der eigentlich als Marion Robert Morrison geboren worden war. In den USA war Wayne unter dem Spitznamen "The Duke" - nach einem verstorbenen Hund Waynes - bekannt, dies lag wohl auch darin begründet, dass er die traditionellen Wertevorstellungen der Pionierzeit verkörperte und somit als Ideal bzw. Idol galt. Zu seiner Zeit war er vor allem durch Hauptrollen in Western-, aber auch Kriegs- und Abenteurfilmen zu einem der bestverdienensten Schauspieler geworden.
Seinen Durchbruch erlangte Wayne mit seiner Rolle in dem 1939 veröffentlichten Western "Ringo". In den 40ern konnte John Wayne aber auch in seinem ersten Abenteuerfilm "Piraten im karibischen Meer" oder dem Kriegsfilm "Schnellboote von Bataan" glänzen. Einen weitere Genre Klassiker schuf John Wayne mit seiner Darstellung in "Rio Grande" oder als Charakterdarsteller in "Der schwarze Falke". Des Weitern sah man ihn, außer in "Das war der wilde Westen", stets in Hauptrollen, zum Beispiel in Filmen wie "Die Stadt der Verlorenen", "Der letzte Befehl", "Der längste Tag", "Die Hafenkneipe von Tahiti", "Die Unerschrockenen" oder "Mit Dynamit und frommen Sprüchen".
Nach einer sehr erfolgreichen zeit im Filmgeschäft verstrab John Wayne 1979 an den Folgen seiner Krebserkrankung.